30.05.2026 19.30 Uhr, Werkstattkonzert St. Laurentius Leipzig-Reudnitz
09.08.2026 17 Uhr, St. Marienthal Ostritz
18.08.2026 19.30 Uhr, Gleis 1 - KulTourPunkt Görlitz
11.09.2026 17 Uhr, The Temple of Art and Light: the Pearl Żeliszów (PL)
12.09.2026 19 Uhr, St. Kilian Bad Lausick
04.10.2026 16 Uhr, Gemeindesaal der Propstei Leipzig
Reservierung
Die Bilder sind bei der Generalprobe am 30.05.2026 entstanden und wurden von Marie Charlotte Seidel gemacht.
"Wenn ich das jetzt so durchlese, finde ich es gut, auch mit allen unangenehmen Sachen; es ist so reich, so vielschichtig. Es gibt keine Antwort, aber viele Fragen und so viele Denkanstöße. Es
wird in der Waage gehalten, nicht alles erklärt. Es ist richtig sinn-voll."
Anne Müller, Regisseurin
„Kiedy teraz to wszystko czytam, uważam, że jest to dobre — także ze wszystkimi nieprzyjemnymi rzeczami; jest tak bogate, tak wielowarstwowe. Nie ma jednej odpowiedzi, ale jest wiele pytań i tak wiele impulsów do myślenia. Zachowana jest równowaga, nie wszystko zostaje wyjaśnione. To jest naprawdę sens-pełne.”
Anne Müller, reżyserka
Ein Mann baut sich ein Leben aus Handel, Mut und Visionen.
Er reist durch Europa, verbindet Kulturen, häuft Reichtum an - und sucht doch nach etwas, das überdauert.
Hans Frenzel - der Reiche.
Kaufmann, Stifter und Mensch auf der Suche nach mehr.
500 Jahre später wird seine Geschichte hörbar -
in Musik, die sich nicht an Grenzen hält
und in Stimmen, die fragen.
Wie wird man eigentlich reich? Und wozu?
Alte Lieder aus Deutschland und Polen erklingen neben neuen Texten.
Eine Schauspielerin spiegelt Gedanken und lässt sich von einer festgeschriebenen Biografie nicht aufhalten.
Texte von Husam Maarouf, Rosa Luxemburg u.a., Musik von Wacław z Szamotuł, Arnold von Bruck, Johann Crüger u.a.
Mężczyzna buduje swoje życie z handlu, odwagi i wizji.
Podróżuje po Europie, łączy kultury, gromadzi bogactwo –
ale szuka czegoś, co przetrwa.
Hans Frenzel – bogacz.
Kupiec, fundator i człowiek w poszukiwaniu czegoś więcej.
500 lat później jego historia staje się słyszalna –
w muzyce, która nie zna granic
i w głosach, które zadają pytania.
Jak stać się bogatym? I po co?
Stare pieśni z Niemiec i Polski przeplatają się z nowymi tekstami.
Aktorka odzwierciedla myśli i nie zatrzymuje się na zdefiniowanej biografii.
Teksty Husama Maaroufa, Róży Luksemburg i innych, muzyka Wacława z Szamotuł, Arnolda von Brucka, Johanna Crügera i innych.
Das sind unsere Gäste:
Maria Anne Müller hat nach Jahren als Leistungssportlerin im Kunstturnen und Ballett sich ganz dem Theater gewidmet. Nach ihrem Diplom als Schauspielerin an der Musikhochschule Leipzig, folgten Engagements an verschiedenen Theatern Deutschlands und darüber hinaus sowie eine Ausbildung zur Bühnenfechtlehrerin. Neben Fecht- und Kampfchoreografien u. a. am Staatstheater Schwerin und dem Theater Rostock unterrichtet sie seit Jahren als Dozentin an verschiedenen Theater - und Musikhochschulen. Sie nahm Aufträge des mdr, arte, ZDF, Sat1 an und arbeitet als Workshopleiterin bei der Drogeriemarkt dm. 1999 begann sie selbst Geschichten zu schreiben und Regie zu führen, z.T. in spartenübergreifenden Projekten (Jazz, Puppentheater). Sie gründete die Company Povezani mit Sänger.innen und Schauspieler.innen, die Oper und Theater neu denken wollen. Vier Stücke sind seitdem aus ihrer Feder geflossen und in Zusammenarbeit mit den vielseitigen Künstler.innen auf die Bühne gelangt.
Pedro Matos fasziniert die Möglichkeiten der menschlichen Stimme. So erkundet er ein breites Spektrum an Repertoire, von Alter Musik bis hin zu Jazz und Folk, wobei er viele verschiedene Techniken einsetzt, darunter auch Beatbox. Er hat Hochschulabschlüsse in klassischem Gesang und in klassischer Gitarre. Seit 2017 lebt er in Berlin und studiert privat Gesang bei Sami Kustaloglu, Tim Ribchester (Korrepetition) und Michael Smallwood sowie im Masterstudiengang Historischen Gesang an der Musikhochschule Leipzig bei Yosemeh Adjei. Als Konzertinterpret arbeitet Pedro regelmäßig mit dem Ensemble Lachrymae sowie mit Gruppen wie Coro da Casa da Música Porto, Vocalconsort Berlin, Servientes Ensemble, Cantus Thüringen, Capella Angelica und der Lautten Compagney. Er ist Mitglied des Kollektivs Utopera, einer in Berlin ansässigen Gruppe, die sich mit der Kreation und Aufführung von Opern beschäftigt und dabei gängige Repertoires, Besetzungen und Rollenmodelle hinterfragt.
Masafumi Sakamoto stammt aus Tokio, Japan. Seit 2008 lebt er in Leipzig und studierte Posaune an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Sebastian Krause und Prof. Thomas Leyendecker. Schon während des Studiums faszinierte ihn die Alte Musik und nach einem Engagement als Bassposaunist am Mittelsächsischen Theater studierte er Historische Posaune an der Hochschule für Künste Bremen bei Wim Becu und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Catherine Motuz. Als gefragter Posaunist konzertiert er mit verschiedenen Ensembles, u.a. Capella de la Torre, Lautten Compagney Berlin, Oltremontano, Dresdener Kammerchor, Wroclaw Baroque Ensemble.
Margot Simon widmet sich einer Vielzahl historischer Holzblasinstrumente. Sie studierte Alte Musik an der HMT Leipzig mit Hauptfach Blockflöte bei Prof. Robert Ehrlich und Sheng-Fang Chiu sowie historische Oboen bei Michael Bosch. Ursprünglich aus Frankreich, zog sie für ihr Studium in die Stadt Johann Sebastian Bachs und ist seither in der mitteldeutschen Alte-Musik-Szene und darüber hinaus aktiv. Am häufigsten ist sie als Oboistin in verschiedenen Barockorchestern wie Märkisch Barock, dem Sächsischen Barockorchester, dem Chemnitzer Barockorchester und dem Gellert Ensemble zu erleben. Der Dulzian – das Fagott der Renaissance – fasziniert sie besonders durch seine klangliche Wärme und seine tragende Funktion als Bassinstrument.
Fridolin Wissemann studierte zunächst Musik und evangelische Religion auf Lehramt in Hamburg, bevor er 2021 das Gesangsstudium bei Prof. Ilse-Christine Otto in Leipzig aufnahm und seitdem dort studiert. Zwischen Renaissance und Moderne, Lied, Oper, Ensemble und Oratorium, stellt der Konzertgesang einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit da. Auch in Kantatengottesdiensten ist er regelmäßig als Solist zu hören, so z.B. beim Bachfest in Leipzig oder der Neuen Bachgesellschaft. Ensembleerfahrung sammelte er u.a. im Bundesjugendchor (Ltg. Anne Kohler), dem Kammerchor Stuttgart (Ltg. Frieder Bernius) und Vox luminis (Ltg. Lionel Meunier). Wichtige Impulse bekam er z.B. bei Meisterkursen mit Stephen Connolly, Lionel Meunier, Rita Dams, Georg Poplutz, Florian Sievers und Patrick Grahl.
Sebastian Krause ist neben seiner Funktion als Soloposaunist im MDR-Sinfonieorchester bei zahlreichen Ensembles wie Musica Fiata, Concerto Palatino oder der Akademie für Alte Musik Berlin zu Gast. Nachhaltige Prägung hat er durch die mehrmalige Mitwirkung bei Projekten des Concentus musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt erhalten. Er betreibt musik- und instrumentengeschichtliche Forschungen, besonders zu den Epochen Frühbarock bis zur Romantik und verwirklicht eigene Vorhaben unter Verwendung von Originalinstrumenten der jeweiligen Zeit oder Repliken derselben. Seit vielen Jahren ist er als Dozent in den Fächern engmensurierte Posaune und Ensemblespiel an der Musikhochschule Leipzig tätig. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen sowie Konzertreisen ins europäische Ausland, nach Japan, Singapur und in die USA komplettieren sein Wirken.
Dorothea Lata ist als Schauspielerin auf verschiedenen Bühnen in Deutschland, Luxemburg, Schweiz und Dänemark tätig. Sie stammt gebürtig aus Polen und ist mit 5 Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert. Ihre Schauspielausbildung hat sie an der Otto-Falckenberg-Schule in München absolviert. 2013 wagte sie einen Ausflug in die Welt des Dokumentarfilms und realisierte ihren Dokufilm "Schlesiengrube, eine Heimatgeschichte", der auf Filmfestivals in Deutschland und Polen zu sehen war. Seit 2023 lebt und arbeitet sie zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Dänemark.